Katharina: Fazit oder: Auf in eine buntere Welt!

Das ist wohl einer der letzten Einträge meinerseits. Ich habe in diesem Plastik-Projekt einiges gelernt und erkannt und das ist  meiner Meinung nach einer großer Lernerfolg. Für mein ganzes Leben nämlich. Und so soll lernen stattfinden – etwas tun, wofür man sich interessiert und da etwas bewirken – sich selbst bewusst werden über eigene Gewohnheiten und reflektieren, was man anders machen kann. Im Kleinen beginnen und das eigene Umfeld beeinflussen. Ich höre immer wieder: ja, das ist ja schön und gut aber es bringt ja doch nichts. Da kann man ja nix bewirken. DOCH. DOCH. DOCH! Wenn jede/r im eigenen Umfeld ein bisschen was bewirkt (also zuerst selbst etwas anders macht, sondern kann man nämlich schlecht die anderen davon überzeugen, jaja..), dann kann sehrwohl etwas bewirkt werden. und wisst ihr was? Das ist eine meiner großen Hoffnungen. Wirklich. Ich weiß, dass ich im Kleinen etwas bewegen kann. Ich stell mir das so vor, dass ich – wenn ich etwas an meinen Gewohnheiten ändere und etwas „besser“ (ihr wisst schon, wie ich das meine) mache – ein bisschen bunter werde (ja. bunter.) Wenn sich diese Farbe dann auf die Menschen in meiner Umgebung auswirkt und die dann auch was ändern, werden auch sie bunter und so kann die ganze Welt bunter werden. (ich liebe diese Metapher mit „bunt“!) – oder schon mal davon gehört: Ins Wasser fällt ein Stein … und der zieht seine Kreise. Schön. ach. So philosophisch.

Was ich besonders bei diesem Projekt gelernt habe, ist

… dass es immer irgendwie geht, wenn man sich anstrengt.
… dass man anders sein muss, um aufzufallen.

… dass es anstrengend sein kann, etwas anders zu machen.

… dass man Menschen braucht, die einen rundherum unterstützen (ein großes Danke an meine liebe Familie!)

… dass es gut tut, Menschen zu motivieren und zu inspirieren.

… dass das Verlassen der eigenen Komfortzone spannend sein kann!

… dass es immer einen Weg gibt (und der Weg ist bekanntlich das Ziel!)

… dass nicht alles an einem Tag geändert werden kann, sondern nur Besenstrich um Besenstrich (wie es der Straßenkehrer Beppo so schön sagt)

… dass Herausforderungen wichtig sind und sie das Leben erst bunt machen (ja, schon wieder – bunt ist wohl eines meiner Lieblingswörter!)

Verschiedenheit heißt...

Ich wünsche euch viele Herausforderungen, die ihr meistern könnt. Und ich wünsche mir und allen und vor allem der Welt, dass wir ein bisschen umdenken lernen und dass jede/r die Möglichkeit sieht, ein bisschen etwas zu einer „bunteren Welt“ beizutragen!

Danke fürs Mitlesen und Mitmachen.

Katharina: Nachhaltig.

Grüß euch!

Ich meld mich auch mal wieder zu Wort. Das Plastik-Projekt hat weite Kreise gezogen.. (sagt man das so?) so viele Leute, mit denen ich spreche, machen sich jetzt mehr Gedanken über das Thema und das find ich ist schon ein guter Anfang! Bewusstsein schaffen, das war auch eines unserer Ziele des Projekts. Zwar vordergründig nur in unserem kleinen Umfeld, aber durch die öffentliche Verbreitung durch Facebook und so kommen ganz schön viele Leute auf unseren Blog, was uns sehr freut! wirklich!

Ich habe auch schon überlegt, obwohl es ja „nur“ ein Projekt im Zuge unseres Studiums ist, weiter zu machen. Also das Vermeiden von Plastik – oder zumindest das Reduzieren – versuchen ich und meine braaaave Familie (!!) eh schon im Großen und Ganzen, aber evtl schreib ich auch den Blog weiter. Also immer wieder mal.. Wenn ich brauchbare Alternativen oder Projekte finde, die zum Thema passen zum Beispiel. Ich schreib nämlich so gern (was? das habt ihr schon bemerkt?! haha) und ich finde, mir Gedanken über ein solches Thema zu machen, macht ja auch Sinn. Und ja. Das ist mein Stand der Dinge.

Zum plastikreduzierten Einkaufen kann ich sagen, dass wir daheim jetzt etwas ausprobieren. Es heißt „Vitalkisterl“ und ist ein Kisterl, in dem ganz viele regionale und saisonale Produkte direkt von den Bauern zusammengetragen und dann an Haushalte verliefert werden. Eine richtig gute Sache. Kostet 21 Euro (ja, das ist schon ganz schön viel, ich weiß) und kommt alle zwei Wochen. So schaut die Kiste aus:Bild

 

mmh, total lecker! Vor allem find ich es gut, dass Gemüse drinnen ist, das wir sonst nicht so oft kaufen und daraus kann man wirklich herrlich gute Speisen zaubern! mmh. Bekomm eh schon wieder Hunger.. (der Vogerlsalat ist in Plastik verpackt, der Rest kommt vollkommen ohne Verpackung aus. Verglichen zu einem Supermarkt-Einkauf kann man hier ganzv schön viel Verpackung sparen!)

Ansonsten. Hm. Was gibts noch zu sagen. Ich werd mir in den nächsten Tagen wieder Plastic Planet anschauen, damit ich wieder neu schockiert bin. Ich will ja noch viel schockierter sein, als ich es jetzt bin. Ehrlich. Weil ich finde, wenn man ein bisschen wachgerüttelt wird, dann macht man mehr. Also ob „man“ mehr macht, weiß ich nicht. ICH mach dann mehr. Versteht ihr, was ich meine? Wenn nicht – egal. hihi.

ACHJA. Tolle Sache. Muss ich ankündigen. Andrea und ich haben ja mit unserem Projekt aufgrund einer Lehrveranstaltung begonnen und auch die anderen Studierenden im 5. Semester haben jeweils ein Projekt gemacht. Ich kenn ein paar, die haben sich eine Woche vegan ernährt oder wirklich nur regional gekocht. Andere machen was zum Thema Massentierhaltung und andere veranstalten einen Bücherflohmarkt. Alles sehr spannende Dinge! Und – unschwer zu erkennen – hat das alles mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ zu tun. Und ich mach jetzt Werbung und zwar findet am Mittwoch, den 29.1., an der PH Salzburg die Lange Nacht der Nachhaltigkeit statt. Da hat jedes Team einen eigenen Stand, den es betreut. Da gibts also ganz viele Informationen und interessante Erfahrungen zum Thema Nachhaltigkeit. Ab 17:30 gehts los, bis ca. 21:30 dauerts und ich freu mich schon drauf! Vor allem haben Andrea und ich darüber gesprochen, wie wir unser Thema präsentieren wollen und wir haben echt coooole Ideen! Aber dazu gibts beim nächsten Mal was, weil wir ja nicht die Überraschung verderben wollen.

Also gut, liebe Leute. Habt eine schöne Zeit und denkt ab uns zu mal an unsere Welt. (uh, das hört sich jetzt pathetisch an.) Hm. Wie könnt ich das besser sagen.. Nein. Irgendwie finde ich, dass das ganz richtig ist. so. Also. Pfiat euch.

Ich freu mich über Leser und Leserinnen!

Andrea: Plastik hier, Plastik da, Plastik dort, Plastik einfach überall

Also, ich war zwar nicht einkaufen, habe aber trotzdem einige Infos gefunden, welche nicht wirklich unspannend sind. Ich möchte sogar sagen, sie sind erschreckend.

Aber bitte schaut selbst…..

Plastik in Elmex:
https://www.youtube.com/watch?v=kkzkz27_Do0&desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3Dkkzkz27_Do0&app=desktop

Dioxin in PET-Flaschen könnte einer der Auslöser für braune und brüchige Zähne sein
http://ooe.orf.at/news/stories/2624845/

Naiv wie ich bin, habe ich gedacht, die Menschn würden sich ändern und versuchen Plastik zu vermeiden. Je mehr ich mich jedoch mit diesem Thema beschäftige, merke ich, dass man ohne Plastik gar nicht mehr leben kann. Ob man will oder nicht.

Tja….ohne Worte…..

Andrea: Es geht ja!!

Ich war heut wiedermal einkaufen. Der Hunger trieb mich;-)

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Ich habe es geschafft PLASTIKFREI einzukaufen, auch wenn es nicht viel ist,  und mir dann noch ein superleckeres Abendessen zu „zaubern“. Mein heutiges Getränk war wiedermal ein Carpe Diem, diesmal sogar mit Cranberry Geschmack;-)

Hach, das Leben kann so schön und auch einfach sein.😉

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Bei meinen Einkäufen merke ich aber immer wieder, dass es echt nicht einfach ist! Es ist alles in Plastik eingepackt. Oft sogar doppelt oder dreifach…..warum weiß wohl niemand…

Hier gibts noch einige Tipps für den „plastikfreien Einkauf“. Mir haben sie schon manchmal geholfen.
http://www.keinheimfuerplastik.at/tipps-fuer-den-plastikfreien-einkauf/

Habt ihr noch Tipps, Erfahrungen oder sonstiges??

So meine Lieben, ich widme mich jetzt wieder dem Hauptabendprogramm…;-)

Ich wünsch euch was.

Und danke nochmal für die vielen Besuche auf unserem Blog!! Das Interesse freut uns wirklich sehr!!!!!!!

 

Katharina: von Holzzahnbürsten, Bakelit und coolen Leuten

Servus ihr Lieben, auch ich meld mich wieder mal zu Wort.

2013-12-23 11.27.51

meine Weihnachtsgeschenke – in Zeitungspapier verpackt!

Die Weihnachtsferien sind vorbei, das neue Jahr hat begonnen. Ein perfekter Zeitpunkt, um in die zweite plastikfreie Woche zu starten. Ich muss sagen, ich hab wie Andrea auch in den Ferien nicht komplett auf Plastik verzichtet (und mich jedes Mal, wenn ich etwas aus Plastik gekauft habe, etwas heuchlerisch gefühlt..) aber es geht ja hier nicht darum, schlechtes Gewissen zu haben oder zu verbreiten, sondern so oft es geht, etwas „besser“ zu machen. Meine Mama hat mir da mal einen guten Spruch gesagt, der wirklich oft zutrifft:

Es ist nie zu spät, aber immer höchste Zeit.

Passt doch wieder mal hervorragend, oder?

Also gut, nun zum eigentlichen Teil (endlich. haha) Ich bin gerade dabei, das Buch (zum Film) Plastic Planet zu lesen. bin noch nicht so weit, aber bis jetzt wars schon richtig interessant. Ich zwinge auch jetzt nicht alle Details auf, aber ein paar Dinge sind ganz gut, wenn man sie weiß und ich schreib ja so gern, ihr wisst es eh…

Die Andrea hat da eh auch eine interessante Seite gepostet (wie das auf Neudeutsch heißt), in „meinem“ Buch ist die Entstehung des Plastiks an sich sogar noch genauer beschrieben. Wenn ich das richtig verstanden habe, wurde Plastik in ähnlichem Sinn, wie wir es heute kennen, bereits 1907 von einem Belgier names Leo Baekeland nach langem Herumgetue erfunden. Er nennt es „Bakelit“ und das besondere an diesem Stoff ist, dass es beständiger als Holz, leichter als Eisen und haltbarer als Gummi ist. Bevor er diesen Stoff jedoch entwickelt, konzentriert sich der Hobbyfotograf darauf, ein neuartiges Fotopapier zu entwickeln, das es möglich machen wird, Fotos auch ohne Sonneneinwirkung im Labor entwickeln zu können. (was? Fotos entwickeln? Kennt das noch jemand?!) Nach diesem Projekt widmet er sich der Herstellung von diesem besagten Stoff und versucht, es besser als einige seiner Vorgänger zu machen, die am Versuch, Plastik (hat natürlich noch nicht so geheißen) herzustellen, kläglich gescheitert sind. Er schafft es (Einzelheiten erspar ich euch) und der Kunststoff wird vielfältig eingesetzt. „Bakelit“ wird sogar  zum Massenmedium, jeder kann es besitzen und es soll das Leben erleichtern und erschwinglich sein. Der Kunststoff wird zum Inbegriff des preiswerten Luxus. Baekeland steht sogar auf der Liste der größten Denker und Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts.

Na gut, das war jetzt doch etwas ausführlicher als geplant, die anderen Dinge erzähl ich euch kürzer (wirklich!)!

Wir befinden uns Anfang der 1940er Jahre. Plastik nimmt Einzug in jeden Haushalt, es erleichtert die tägliche Arbeit und die bekannten und beliebten (?) Tupper-Dosen beginnen die Küchen aufzupeppen. In allen Farben ist das praktische Döschen erhältlich, es ist hübsch (ja, das ist ein Grund!) und vor allem leicht und praktisch. Tupper wird zur Hausfrauenmarke Nummer 1 und erleichtert den Alltag vieler Menschen. It´s the American Way of Life. Ich persönlich glaub ja, dass das auch heute noch so ist.  Also dass die Leute so drauf „abfahren“, dass man einfach alles – und damit mein ich ALLES – von Tupperware bekommt, was das Hausfrauenherz begehrt. Wenn man schaut, was es heutzutage schon alles gibt – von Doserl und Aufbewahrungsdingserl in allen Farben, Formen und Größen gar nicht zu sprechen… Ich finde – und das ist eine sehr persönliche Meinung – dass es ziemlich übertrieben ist, einen Reis- und Nudelkocher, eine Salatschleuder, ein Zwibelhackdings, eine Milchkanne, Teller, Besteck, Becher und und uuuuuund aus Plastik von Tupperware zu haben. Und dann die Tupperparties. hui. Das ist nix für mich. Und auch nicht, wenn ich sogar eine total praktische und nicht mehr wegzudenkende Müsli-und-Joghnurt-Aufbewahrungsbox GRATIS bekomme. Nein, danke. Persönliche Meinung. Heftig find ich ja, dass noch in den 1990er Jahren alle 2,5 Sekunden irgendwo auf der Welt eine Tupper-Party stattfand! !!! !!!!!

Interessant ist auch, dass es den Menschen damals erst regelrecht eingebläut werden musste, dass sie etwas wegwerfen und nicht reparieren. Die waren es ja gewohnt, Dinge wieder gebrauchsfähig zu machen, anstatt sie (wie wir…) einfach wegzuwerfen und etwas Neues zu kaufen. Aber das war mit dem Beginn des Plastikzeitalters vorbei. Wegwerfgesellschaft ahoi!

Und das muss ich euch auch noch kurz (ja, wirklich) zeigen: auch die Nylon-Strümpfe waren DIE Revolution schlechthin. Hihi. Hier eine entzückende Werbung: http://www.youtube.com/watch?v=4LMBLMb_ikE

Und wieder ist es so viel. hihi. Also wer  das alles liest, ist ziemlich tapfer. Und wer nicht, der liest das eh auch nicht, also brauch ich da gar nix zu schreiben. Haha.

Also was ich mit meiner (Kurz-)Zusammenfassung von den bisher gelesenen Kapiteln sagen will, ist, dass es immer irgendwie mit irgendwas anfängt, die Leute voll und ganz begeistert sind, die Folgen aber leider oft nicht abgeschätzt werden können. Und das sollte uns doch etwas zu denken geben.

2014-01-06 23.12.59

Weiter zum zweiten Programmpunkt: HOLZZAHNBÜRSTE! Ja! Ich hab eine bekommen und putz mir seit Montag damit die Zähne. Und es funktioniert! Und es ist nicht grausig, wie vielleicht einige von euch meinen könnten. Ich hab sie von einer Freundin (Tamara, du bist gemeint) aus Amerika bekommen. 100% natürlich ist sie. Die Borsten sind glaub ich auch natürlich. Sehr cool!

Und weiter zu den coolen Leuten (ja, ich weiß ..  ich verwend dieses Wort zu oft..). und damit mein ich nämlich all jene, mit denen ich schon über dieses Projekt geprochen habe und die mir dann erzählt haben, dass die jetzt beim Einkaufen auch drauf achten und dass sie es auch den Leuten in ihrem Umfeld erzählen und dass sie jetzt viel bewusster damit umgehen und dass sie sogar versuchen, weniger Plastik zu kaufen. Das find ich richtig toll! Ich mein, dass wir zwei dieses Projekt machen, ist schon ein guter Beginn. Dass es dann Leute gibt, die sich dafür interessieren und die (laaaaaaaaangen) Texte auch noch lesen ist super. Und dass diese Leute dann sogar selbst (soweit es ihnen möglich ist) mitmachen, ist einfach ein Traum! So können wir nämlich wirklich was bewirken!

Danke auch für diejenigen, die uns Zeitungsartikel und Internetseiten mit echt interessanten Inhalten zukommen lassen! Ich mag das. Ich mag euch.

Zum Beispiel dieser Artikel ist wirklich interessant:

http://diepresse.com/home/leben/mode/1510349/Der-Kampf-gegen-die-Verpackung

Und das Tolle ist einfach, dass es möglich ist! Jaja. Jetzt hör ich wieder auf. Freu mich über zahlreiche LeserInnen und wünsch euch eine gute Zeit.

 

P.S.: Kunststoff, der einfach zu wunderbar ist, um ihn wegzudenken ist folgender:

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vor allem weil das ein Holzfäller (!) und ein Dunkelhäutiger (!) sind! Mei. so liab.

Andrea „Happy New Year“

Ich hoffe ihr hattet alle eine wundervolle Weihnachtszeit und konntet euch in den Ferien erholen und die Zeit einfach genießen!!

Natürlich hat mich das Thema Plastik auch in der Weihnachtszeit nicht ausgelassen.  Ich hab zwar nicht komplett plastikfrei gelebt, jedoch habe ich weiterhin versucht darauf zu achten.

Ich habe mich auch gefragt, wie lange es Plastk eigentlich schon gibt. Deswegen hab ich mich im Internet auf die Suche gemacht und einen sehr interessanten Artikel gefunden.

Begonnn hat alles im 17. und 18. Jahrhundert wo Naturforscher eine elastische Masse, welche aus einem milchigen Saft von Bäumen entstand, von Brasilien und Malaysia nach Europa brachten. Dabei handelte es sich um Kautschuk.

1839 erhitzte Charles Goodyear den Kautschuk und gab Schwefel dazu. Dadurch wurde der „Gummi“ geboren. So wurden die ersten Gummihandschue hergestellt.

Ca. 1850 entdeckte Goodyear dann noch den sogenannten Hartgummi, welcher die Kunststoffe in den Alltag der Menschen brachte.

In diesem Artikel steht auch, welche Eigenschaften Plastik überhaupt hat und wo es verwendet wird.  Falls sich jemand alles genauer durchlesen möchte, hier ist er;-)

http://oew.org/de/monatsartikel.php?jahr=2010&monat=02&id=1471

Heute war ich nicht einkaufen, aber morgen muss es wohl wieder sein;-) Ich bin schon gespannt, wie viel Plastik ich diesmal mitkaufen „darf“.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend und bis bald.

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Andrea: Das Leid einer Brillenträgerin

Als „kurzsichtige“ gehe ich das ein oder andere Mal zum Optiker und lasse meine Sehkraft testen. (Natürlich gehe ich auch manchmal zum Augenarzt ;-))

Bei meinem letzten Besuch stellte er fest, dass sich meine Sehkraft verschlechtert hat und ich neue Gläser brauche. Da ich meine Brille schon einige Jahre habe und sie auch nicht mehr gut sitzt, habe ich beschlossen, mir eine Neue zu kaufen.Ich habe mir verschiedene Modelle angeschaut. Wie immer gab es eine sehr große Auswahl und ich verbrachte einge Zeit beim Optiker. Ich probierte, versuchte und testete….. Plötzlich sah ich meine TRAUMBRILLE!! Es handelte sich dabei um eine Brille aus Holz!!!

Ich setzte sie auf und sie passte perfekt! Es drückte nichts, es tat nichts weh, ich fühlte mich wohl und wollte sie haben. Der Optiker meines Vertrauens merkte das auch. Er fand zwar auch, dass sie mir gut passt, aber da er ein sehr netter Mensch ist, sagte er mir noch den Preisunterschied zwischen meinen beiden favorisierten Brillen. Laut ihm würde mir die Entscheidung dadurch leichter falen…..

der Preisunterschied war ca. €679.

Tja, wer mich in letzter Zeit gesehen hat weiß, dass ich KEINE Holzbrille trage. :´-( Leider, aber als Studentin kann ich mir diese Brille leider einfach nicht leisten. Aber wenn ich dann ein fixes Einkommen habe, möchte ich sie haben.

Wer jetzt schon Interesse daran hat, hier ist die Homepage: http://www.woodone.it/holzbrillen-aus-suedtirol/

Ich habe in den letzten Tagen zwar nicht viel eingekauft, aber alles was ich gekauft habe war OHNE Plastik. Gottseidank. Aber wenn wir uns ehrlich sind, es ist echt nicht einfach. 

Eines meiner Ziele in diesem Projekt ist es, dass ich auch weiterhin das konsumieren kann was ich bisher konsumiert habe. Diese Dinge sollen jedoch keinesfalls mit Plastik verpackt sein. Auch möchte ich für meine Einkäufe ohne Plastik nicht viel mehr bezahlen als zuvor. Hört sich eigentlich nicht schwer an, aber glaubt mir, es ist alles andere als Einfach.  Ich habe bereits auf viel verzichtet, da es für viele Sachen einfach nur Plastik- Verpackungen gibt. Aber man muss ja nocht immer alles haben.;-)

Ich merke jeden Tag mehr, wie mich dieses Projekt verändert bzw. wie lange ich nun fürs Einkaufen brauche. Nur mal schnell etwas aus dem Supermarkt holen, geht einfach nicht. Zu viel Plastik überall.  Aber wo ein Wille da ein Weg und ich sehe nun viele Sachen, die mir vorher noch gar nicht aufgefallen sind.😉 Aber wie gesagt, ich habe in dieser Zeit schon sehr viel gelernt und ausprobiert. Für die Zukunft erhoffe ich mir, dass ich auch weiterhin beim Einkaufen auf Plastik verzichten kann!!!!

Habt ihr schon Erfahrungen mit bzw. ohne Plastik?

Es gibt viele Beispiele wie man Plastikfrei leben kann. Für mich wäre einiges zu extrem, aber ich finde es gut, dass es Leute probieren. Es geht hierbei nicht nur um Plastikfreies einkaufen, sondern auch um die Schadstoffe in unserem Körper, die durch das Plastik entstehen.

Hier habe ich noch einige Interessante Links gefunden:

http://www.keinheimfuerplastik.at/

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/ndr/17072013-das-experiment-leben-ohne-plastik-100.html

http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/werkstoffe/kunststoff/portraet.jsp